Vietnam – What to do?

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Vietnam
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Hier kannst du dir nützliche Infos und Inspiration für deine Reiseroute holen! Wir waren 3 Wochen von Nord nach Süd unterwegs, wollten die Highlights Vietnams sehen und dabei trotzdem eine entspannte Zeit haben – hier zeigen wir dir unsere Route für 3 Wochen und wie wir uns in der Zeit fortbewegt haben.

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Unsere Insidertipps für Vietnam – was muss man sehen? Gibt es Alternativen zur Halong-Bucht? Ist Con Dao wirklich der Geheimtipp für Schnorchler? Wir zeigen dir unsere Empfehlungen für einen 3-wöchigen Vietnam-Urlaub.

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Mit einem Wort: mjam. Die vietnamesische Küche ist wahnsinnig gut, gesund und vor allem abwechslungsreich. Vom Fleischliebhaber bis zum Veganer findet jeder etwas. Hier zeigen wir dir, wo du vegetarisches Essen findest und was du unbedingt probieren solltest. 

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Vietnam ist mit Abstand eines der günstigsten Reiseländer, was Unterkünfte angeht. Von Homestays über Bungalows bis hin zu guten Hotels - wir zeigen dir unsere gebuchten Unterkünfte inkl. Kosten und Bewertung.

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Vietnam - What to do?
Insidertipps und Highlights für deine Vietnam Rundreise

Was kann man in Vietnam machen und welche Sehenswürdigkeiten sollte man nicht verpassen? Vietnam bietet nahezu alles, was das Reiseherz begehrt! Durch die geographische Teilung in Süd- und Nordvietnam trifft man auf vielfältige Klimazonen, ständig neue Vegetation und tierische Vielfalt. Während sich der Norden insbesondere zum Wandern eignet, bietet der Süden mit seinem warmen Klima und den subtropischen Inseln Raum zur Erholung und Entspannung. Hier zeigen wir dir unsere Geheimtipps und Lieblingsorte für eine dreiwöchige Rundreise.

Hanoi

Im Gewimmel überleben

Boom! Hitze, Lautstärke und ein ständiges Treiben kommen bei deinem ersten Besuch wie ein Schlag auf dich zu. Was anfangs überfordernd und unbezwingbar wirkt, löst sich nach einigen Stunden in Wohlgefallen auf. Versucht man zunächst im rasanten Verkehr einfach nur zu überleben, fällt er einige Zeit später kaum noch auf und die vielen schönen Ecken Hanois fallen einem ins Auge. In der einen Ecke sitzen Locals bei einem Bia Hoi zusammen und in der anderen die wartenden Touristen auf die neugewonnenen Freunde aus einem der vielen Hostels, um gemeinsam in eine unvergessene Nacht zu starten. In Hanoi kannst du alles haben – teure Sterneküche oder günstige Garküchen, Exklusivität oder 6-Bett-Schlafräume, Sightseeing oder Barhopping. Welcher Typ bist du? Die Freiheiten sind grenzenlos. Du musst selbst deinen eigenen Weg finden, damit Hanoi deine Stadt wird. Auf geht’s! 

Hoan-Kiem-See

Direkt bei der Altstadt gelegen und gegenüber des Wasserpuppentheaters erstreckt sich im hektischen Gewirr der Stadt eine wahre Wohlfühloase – der Hoan-Kiem-See. In dieser Parkanlage befindet sich inmitten des weitläufigen Parks der Jadebergtempel, der mit einer Brücke verbunden ist. Für 20.000 Dong (oder 15.000 als Student) darfst du über die wunderschöne rote Brücke hinübergehen und die Tempelanlage betreten. Hier lernst du einiges über die Geschichte des Hoan-Kiem-Sees.

Hard-Facts

  • Hoan-Kiem-See = See des zurückgegebenen Schwertes
  • der See trennt Alt-Hanoi vom französischen Kolonialviertel
  • der Name des Sees geht auf eine Legende zurück: Anfang des 15. Jahrhunderts bekam ein armer Bauer von einer (angeblich) 250kg schweren Riesenschildkröte ein Schwert überreicht, das ihn unbesiegbar machte und mit dem er die Truppen der Ming-Dynastie bekämpfte. Darauf hin wurde er König des Landes.

Im Jadebergtempel ist diese Riesenschildkröte vergoldet ausgestellt. Generell bietet die kleine Insel um den Tempel eine schöne Fotokulisse mit perfektem Blick auf den gesamten See. Abseits des Tempels verläuft ein kleiner Rundweg um den See. Mach gerne während der Umrundung eine kurze Pause auf den zahlreichen Bänken und du wirst vermutlich von vietnamesischen Kindern angesprochen, die den Park aufsuchen, um ihre theoretischen Englischkenntnisse mit praktischen Übungen zu vertiefen. Die Kinder können meist überraschend gut Englisch sprechen und sogleich kommt man in interessante Gespräche über kulturelle Eigenarten von Vietnam und deiner Heimat, die Essensvorlieben und mögliche Geheimtipps für die weitere Fußstrecke. Sind alle Gesprächsthemen für beide Seiten abgearbeitet, trennen sich die Wege mit einem Lächeln im Gesicht.

Kleiner Tipp: Am Wochenende sind zudem die Straßen um den Hoan-Kiem-See herum für alle motorisierten Fahrzeuge (Ja, auch Roller!) abgesperrt und die Gegend wird zur Fußgängerzone.

Wasserpuppentheater

Das Wasserpuppentheater hat uns richtig gut gefallen, auch wenn es sehr touristisch ist. Die Show zeigt verschiedene Szenen über das bäuerliche Leben, die Geschichte des Landes und die vier heiligen Tiere (Drache, Phönix, Schildkröte und Qilin). Das Besondere ist dabei die Unterwasser-Bühne, sodass die Holzpuppen quasi auf dem Wasser schweben. Überlieferungen zufolge entstammt diese Theaterform aus dem 11. Jahrhundert und wurde meist in ländlichen Gegenden auf einem See aufgeführt. Heutzutage wird die Vorstellung zudem von einem kleinen Orchester mit typisch vietnamesischen Instrumenten und zwei Sängerinnen begleitet, die sowohl singen als auch den Puppen ihre Stimme leihen. Alles fügt sich in einem stimmigen Gesamtbild, das trotz sprachlicher Barrieren erheitert, beeindruckt und einem die vietnamesische Kultur näherbringt.

Wie komme ich hin: Zentral direkt gegenüber des Hoan-Kiem-Sees gelegen. (57B, Dinh Tien Hoang Street, Hoan Kiem District, Hanoi)

Eintritt: 2. Kategorie (reicht völlig aus) : 100.000 Baht, Tickets lassen sich einfach per Platzwahl am Automaten vor dem Theater per Kreditkarte kaufen (auch für zukünftige Veranstaltungen) und gegen eine Eintrittskarte am Schalter daneben eintauschen. Dort könnte man auch in Bar bezahlen. 

Vorstellungen: Täglich 15:00, 16:10, 17:20, 18:30 & 20:00.
10 Minuten vorher da sein!

Altstadt

Restaurants, Hostels, Cafes und Straßenverkäufer säumen die aufregenden Straßen der Altstadt neben alten Kolonialbauten und engen Gassen. Vergiss die Welt um dich herum (außer den Verkehr) und lass dich treiben im Flair der hektischen Innenstadt. Fang den Tag mit einer Schüssel Pho Bo an, stromere durch die Straßen, trink dabei leckere Shakes und Smoothies und wenn der kleine Hunger kommt, kaufst du dir an der nächsten Ecke ein Banh Mi. Sollte der Hunger doch etwas größer werden, kriegst du nahezu in jedem Restaurant das beste Essen Vietnams. Hanoi ist kulinarisch wirklich ein absolutes Highlight. Abends lässt du den Tag auf einem Plastikstuhl mit ein, zwei oder zehn Bia Hoi für umgerechnet jeweils 30 Cent ausklingen.

Einzige Voraussetzung dafür ist, dass du den Tag im hektischen Treiben der Stadt schadlos überstehst. Dafür musst du alle Regeln und Grundsätze, die du dir mühsam in der Fahrschule angeeignet hast, ad acta legen und nach dem Prinzip „survival of the fittest“ vorgehen: Roller, Fußgänger, Autos, Cyclos und Busse verschwimmen in einer einzigen Masse. Als Fußgänger bist du ganz unten in der Nahrungskette und musst dir dementsprechend deinen Weg durch fahrende Roller suchen. Lass dich trotzdem nicht verunsichern, nach 1-2 Tagen hast du den Dreh raus und fliegst durch die lebendigen Straßen der vietnamesischen Großstadt.

Train Street

Ein vorbeifahrender Zug wenige Zentimeter von deiner Haustür entfernt und ohne Sicherheitszäune – das kannst du dir nicht vorstellen? Wir uns auch nicht, deswegen haben wir uns die Hanoi Train Street angeguckt und fanden das ganze Drumherum etwas surreal. Viele Cafès haben unmittelbar neben den Schienen eröffnet, alle zwei Meter wird man von den Kellnern in die x-te gleich aussehende Bar gebeten und Touristen sitzen scharenweise auf den unzähligen Plastikstühlen, trinken Bier oder essen eine Kleinigkeit.

Dieses „Highlight“, welches in nahezu jedem Reiseführer empfohlen wird, lohnt sich unserer Meinung nach nur bedingt. Allerdings ein guter Ort, um die teils verrückten Auswirkungen des Tourismus mit eigenen Augen zu sehen. 

Weitere Empfehlungen

Neben jenen größeren Attraktionen bietet Hanoi viele kleine Hingucker, die für einen Besuch lohnenswert sind. Dazu gehören einige Seen, Parks, Kirchen und Märkte.

Tam Coc

Die trockene Halongbucht

Das Gebiet um Tam Coc wird aufgrund der vielen Kalksteinfelsen und Reisfelder auch als „trockene Halong-Bucht“ bezeichnet und ist eine echte Geheimtipp-Alternative zur berühmten, aber auch maßlos überlaufenen Halong-Bucht im Nordosten Vietnams. Und es war wunderschön.

Ein gutes Domizil um die wundervolle Umgebung zu entdecken, ist der Ort Tam Coc, welcher zwar ebenfalls relativ touristisch ist, dadurch jedoch auch Annehmlichkeiten wie tolle Homestays, zahlreiche Restaurants sowie kleine Supermärkte für den täglichen Bedarf bereithält. Die meisten Unterkünfte bieten zudem kostenlose oder sehr günstige Fahrräder an, mit denen du in Nullkommanix dem Örtchen entfliehen kannst, um entlang der Reisfelder an schroffen Kalksteinfelsen vorbei die Natur zu erkunden. Wirklich alles ist mit dem Fahrrad zu erreichen, sodass du dir keine Sorgen um Transportmöglichkeiten machen brauchst.

Trang An Bootstour

Ein absolutes Highlight im Gebiet um Tam Coc (und womöglich unserer gesamten Reise) sind die Bootstouren in Trang An. Es führen drei unterschiedliche Touren in einem kleinen Holzboot durch enge Höhlen, wunderschöner Natur, Tempelanlagen und optional zur Filmkulisse des Hollywoodfilms „Kong: Skull Island“. Für eine Tour entscheidest du dich, wenn du mit deinem Ticket zum Bootsanleger gehst. Nachdem du dem Personal deine Wunschtour mitgeteilt hast, wartest du auf die anderen Fahrgäste und los geht´s (max. 4 Personen pro Boot).

Wir haben uns für die Tour 1 (s. Bild) entschieden, da wir keinen besonderen Wert auf das Filmset legten und gerne durch möglichst viele Höhlen fahren wollten. Das kleine Boot wird dabei von einer einzelnen Frau gesteuert – du kannst ihr aber gerne mit dem Paddel helfen, das sich bei deinem Sitz befindet. Vorbei an steilen Karstfelsen beginnen die ersten Höhlen, bei deren Durchquerung du dich teilweise flach hinlegen musst. Die Welt dahinter scheint ganz anders zu sein als die, die vor der Höhle blieb – wunderschön. Nach circa drei Stunden ist die Bootsfahrt beendet und jedes Boot bekommt zum Schluss einen Fragebogen, in denen ihr das Fahrerlebnis und die Fahrerin bewerten sollt. Das hat insbesondere gegenüber den Bootsfahrten in Tam Coc den Vorteil, dass keine zusätzliche Bitte nach Trinkgeld erfolgt und du die Tour zu einem festgelegten Preis genießen kannst. 

Es war traumhaft – unglaublich ruhig und die Schönheit der Natur ist atemberaubend. Zirpende Grillen, quakende Frösche, auf den Gipfeln wandernde Bergziegen und weit entfernt brüllende Affen… um nur einiges zu benennen.

Tipp: Angekommen am Bootsanleger wird direkt offensichtlich, dass es sich hierbei um eine touristische Attraktion handelt und bereits von Weitem sind die unzähligen kleinen Boote zu sehen, die die Touristen massenweise durch die wunderschöne Seelandschaft schippern. Also sucht euch am Besten eine Uhrzeit aus, die abseits des Touristenansturms liegt. Wir sind relativ spät gekommen (15:30 Uhr), sodass die meisten organisierten Touren schon weg waren. Anderen Quellen nach ist auch morgens nicht viel los, da die meisten Besucher aus Hanoi kommen und dementsprechend erst gegen Mittag ankommen. Also komm entweder früh oder spät!

Wie komme ich hin: Trang An befindet sich ca. 8km von Tam Coc entfernt, durch die ebene Strecke lässt es sich auch ganz leicht per Fahrrad erreichen!

Eintritt: 2.000.000 Dong

Öffnungszeiten: Täglich 7:00-16:00 Uhr

Mua Caves und Hang Mua Viewpoint

Falls du dir darunter eine schöne Höhlenformation vorgestellt hast, dann wirst du nun vermutlich enttäuscht sein. Zwar ist die Mua Cave ebenfalls auf dem Areal eingegliedert, allerdings nur ein Randobjekt neben dem eigentlichen Highlight – dem über viele, viele, viele Treppen begehbarem Hang Mua Viewpoint. Hast du den schweißtreibenden Anstieg erst einmal hinter dich gebracht, erwartet dich ein unglaubliches Panorama und das überwältigende Gefühl, über ganz Vietnam zu schauen. Die atemberaubende Karstlandschaft zeigt sich hier von seiner imposantesten Seite und die unzähligen Reisfelder und Flüsse runden das Gesamtbild ab. Allerdings sind auch viele andere Touristen bereits auf diesen Geheimtipp gestoßen. Also begib dich möglichst zu einer untypischen Zeit zu den Mua Caves, früh morgens oder am Abend. Nach dem Abstieg lohnt sich noch ein kurzer Abstecher zur namensgebenden Mua Cave, die tropfsteinartig den Weg zu einer Lichtung freigibt. 

Good to know: Auf dem Weg zur Mua Cave werden dir zahlreiche Einheimische schreiend mit „Parking here, its not allowed to drive further“ und ähnlichem entgegenkommen. Insgesamt gibt es rund vier dieser Parkplätze. Fahrt einfach an allen vorbei bis in den Park hinein – dort kannst du deinen fahrbaren Untersatz kostenlos parken und hast zudem etwas gegen die Touristenabzocke getan.

Wie komme ich hin?  Einfach per Fahrrad in rund 15 Minuten aus Tam Coc zu erreichen. (Khê Hạ, Ninh Xuân, Ninh Xuân, Hoa Lư, Ninh Bình 430000, Vietnam)

Eintritt: 100.000 Dong

Bich Dong Pagoda

Das Gebiet um Tam Coc ist reich an kleinen Pagoden und Tempeln. Eine für uns besonders schöne Pagode befindet sich westlich von Tam Coc und trägt den Namen Bich Dong. Diese kostet zwar keinen Eintritt, allerdings ist vorher ein kleiner Parkplatz angegliedert, der dir 20.000 Dong pro Fahrrad berechnet – ein ziemlich stolzer Preis wie wir fanden, sodass wir den Chef auf 5.000 pro Fahrrad runterhandelten (ja, wir sind sehr stolz auf uns). Die Pagode ist umgeben von einem Lotus-See und kleinen Andachtshallen. Nachdem du alles erkundet hast, geht es weiter durch eine Tropfsteinhöhle mit Fledermäusen bis hin zu einer Gedenkstätte. Diese ist zwar nicht besonders eindrücklich, allerdings könnt ihr mit etwas Glück einige Bergziegen beobachten, die todesmutig über die steilen Feshänge springen.

Hoi An

Nahezu jeder hat sicher schon einmal ein Bild von Hoi An gesehen und auch auf Postkarten ist die kleine Stadt am Fluss wohl das meist gedruckte Motiv. Dies liegt vor allem an der für südostasiatsche Verhältnisse schönen Altstadt mit gut erhaltener Architektur sowie den charakteristischen Lampions. Die farbenfrohen Kunstfiguren runden die Atmosphäre ab und hüllen die Stadt besonders nachts in mystischen Glanz. Trotzdem ist auch hier nicht alles Gold was glänzt – Menschenmassen drängen in die Altstadt, die Lampions werden zu Papier- und Plastikleichen im Fluss und die Händler fangen schnell an zu nerven. Nichtsdestotrotz hat Hoi An viel zu bieten und vielleicht sind wir uns gerade deshalb nicht einig, ob die Stadt für uns ein Highlight dieser Reise war – aber bei einem sind wir uns sicher: Hoi An gehört auf jede Vietnam-Rundreise! 

Altstadt

Die architektonisch und stimmungsmäßig wundervolle Altstadt beinhaltet eine Sperrzone für motorisierte Fortbewegungsmittel, sodass man die Sehenswürdigkeiten ohne das ständige Gebrumme von Motoren bewundern kann. Durch einen Beschluss von der UNESCO ist die Altstadt zudem geschützt und der bezahlte Eintritt wandert direkt in die Denkmalpflege. Eintritt kostet nahezu alles in Hoi An.

Das Ticket für die Altstadt

  • das Ticket kannst du dir an den „Checkpoints“ in den Eingangsbereichen der Altstadt kaufen
  • es berechtigt dich zum Besuch von 4 von insg. 18 Attraktionen
  • neben Tempeln und Pagoden kannst du auch verschiedene Versammlungshallen der chinesischen Minderheit besuchen
  • Preis: 120.000 Dong p.P. (~ 4.30 €)
  • wir haben uns gegen das Ticket entschieden, da wir die Tempel und Hallen aus unseren Recherchen heraus nicht sooo interessant fanden

Good to know: Entgegen kursierender Gerüchte kannst du auch ohne Ticket durch die Altstadt laufen und die Gebäude von Außen bewundern. Wir wurden kein einziges Mal nach einem Ticket gefragt.

Tipp: Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Hoi Ans ist die japanische Brücke. Diese ist ebenfalls im Pass enthalten und darf offiziell nur mit einem entsprechenden Ticket überquert werden. Falls du in den späten Abendstunden hinübergehst, hat sich die Brücke schon so sehr gefüllt, dass dein Ticket nicht kontrolliert wird. Du kannst die Brücke also am Abend auch einfach so überqueren. Hast du aber nicht von uns 😉

An Bang

An Bang liegt nördlich der Hauptstraße entlang direkt am Meer, weshalb wir hier auch unsere Unterkunft hatten. Der Hauptstrand befindet sich direkt am Ende des kleinen Dorfes und ist eher touristisch einzuordnen. Folgst du dem Weg allerdings Richtung Osten, gelangst du zu einem eher mäßig besuchten Strandabschnitt, der von Einheimischen genutzt wird. Hier kannst du entspannt im warmen Wasser baden und erfrischende Drinks genießen.

Tipp: An den Strandabschnitten sind häufig kleinere Restaurants mit Strandliegen. Leg dich einfach hin und nach kurzer Zeit kommt ein Kellner und möchte dich bedienen. Solange du eine Kleinigkeit (wirklich günstig, Getränke ab 1 Euro) bestellst, kannst du den ganzen Tag auf einer Liege mit Sonnenschirm verbringen. Meist ist das Klima in Vietnam brütend heiß und die Liege im Schatten mit kühlen Getränken ist Gold wert.

Schneider

Das kleine Städtchen ist nicht nur für seine tolle Altstadt berühmt, sondern auch für seine ausgesprochen guten Schneidereien. Wir hörten von manchen Touristen, die extra aus anderen Ländern Asiens einreisten, nur um sich in Hoi An einen Anzug schneidern zu lassen – verrückt! Hier kannst du an nahezu jeder Ecke einen Anzug, ein Kleid oder jedwede Strickarbeit in Auftrag geben und nach einem Gespräch mit anschließender Besprechung erhältst du zeitnah dein maßgeschneidertes Meisterwerk. Passt das ganze nicht in dein Handgepäck? Kein Problem, Vietnamesen finden für alles einen Weg und schicken dir die Kleider natürlich auch nach Deutschland.

Reisfelder

In der goldenen Jahreszeit erstrahlen die Reisfelder der vielen Bauern im Umkreis von Hoi An. Die kleinen Feldwege lassen sich prima mit dem Fahrrad zurücklegen. Denk an ausreichend Sonnencreme und Wasser. Du wirst viele Bauern mit traditionellen spitzen Hüten bei der Feldarbeit beobachten dürfen. Und falls ihnen nach einer Mittagspause zumute ist, legen sie sich einfach auf ihre Bullen und schlafen ’ne Runde – das ist mal pragmatisch!

Wochenmarkt

Die Vietnamesen stehen früh auf – und damit meinen wir wirklich früh. Bereits um 5 Uhr morgens sind viele der Restaurant- und Hotelbesitzer auf den Beinen, um frisches Gemüse und Obst auf dem Wochenmarkt im Westen Hoi Ans abzugreifen. Die Halle erinnert stark an den Ben-Thanh-Markt in Saigon. Drumherum lassen sich Früchte probieren und Neues entdecken. Und keine Sorge, der Markt ist bis nachmittags geöffnet.

Kochkurse

Hast du noch ein paar Tage in Hoi An vor dir und weißt nicht mehr, was du machen sollst? Oder gehen dir die vielen Menschen langsam gegen den Strich? Dann besuche doch einen Kochkurs. Die Küche in Hoi An ist von vielen verschiedenen Einflüssen geprägt. Einerseits durch die ehemals französische Besetzung, andererseits durch die Vergangenheit als einst wichtige Handelsstadt und nicht zuletzt aufgrund der zentralen Lage zwischen dem kühlen Norden und dem warmen Süden. Unter Anleitung professioneller Köche lernst du die typischen Gerichte der vietnamesischen Küche kennen und auch nachkochen. Ein Besuch auf dem lokalen Wochenmarkt gehört ebenfalls zu jedem Kurs.

Wir hatten leider nicht die Zeit für einen Kochkurs, aber würden auf jeden Fall einen machen, wenn wir nochmal da sind. Die Preise fangen ab 25 € an, also vollkommen okay. Ein paar Möglichkeiten, die wir bei GetYourGuide herausgesucht haben, wären zum Beispiel:

Option 1: Kochkurs mit Inselausflug (ca. 25 €)*

Option 2: Kochkurs mit Fahrradausflug (ca. 29 €)*

Option 3: Kochkurs mit Ausflug, Floßfahrt, Fußmassage etc. (ca. 40 €)*

Can Tho

Eigentlich kommen Touristen nur nach Can Tho aufgrund des berühmten Floating Market und so sind auch wir dorthin gepilgert, um uns die schwimmenden Märkte aus der Nähe anzuschauen. Nebenbei strahlt die Stadt insbesondere am Abend eine angenehme Ruhe aus, die Nachtmärkte werden fast ausschließlich von Einheimischen besucht und wir fanden nach langer Zeit mal wieder einen großen Supermarkt. Da wir Can Tho als Zwischenstation nach Con Dao nutzten, verbrachten wir lediglich zwei Nächte in der überraschend entspannten Stadt.

Tipp: Plane deinen Weg vom Flughafen zum Hotel im Voraus. Wir kamen relativ spät (und von Krankheit geschwächt) per Flugzeug in Can Tho an. Am Flughafen gibt es aber keine Grabs und für ein Taxi waren wir zu geizig, sodass wir mit jeweils 15 Kilo Gepäck über den Schultern eine geschlagene Stunde durch Mückenschwärme in der tiefsten Dunkelheit wanderten. Organisiere dir vorher besser einen Abholdienst von deiner Unterkunft, wenn du abends in Can Tho ankommst.

Floating Market

Schwimmende, bunt schillernde Marktstände auf dem großen Mekong hören sich unglaublich faszinierend an, oder? Fanden wir auch! Nachdem wir die berühmten floating markets bereits in vielen Dokumentationen gesehen haben, wollen wir sie unbedingt mit eigenen Augen sehen und buchten unsere Tour direkt über unsere Unterkunft (Midmost Boutique Hostel*).

Floating-Market Tour:

  • Eine private Tour mit der unglaublich sympathischen Vietnamesin Hien
  • Dauer: etwa 6 Stunden
  • Besuch des Cai Rang Floating-Markets inkl. Frühstück auf dem Boot, Besuch eines Familienbetriebs inkl. Nudelsuppe, Besichtigung eines Familienbetriebs für die Herstellung einer Reisnudelpizza (inkl. der Pizza als Mittagessen) sowie Besuch einer Obstplantage mitsamt Verköstigung
  • Preis: 20 € p.P.

Zu Fuß geht es morgens um 5 Uhr mit der jungen Vietnamesin Hien zum Bootsanleger (auch per Taxi möglich und im Preis inkludiert). Dort angekommen konnten wir unseren Augen kaum trauen, als wir die Touristenmassen sahen, die sich ebenfalls auf dem Weg zum Floating Market machten. In teils 30-Mann großen Booten fuhren die Besucher lautstark in Richtung der schwimmenden Märkte davon. Spätestens jetzt wussten wir, dass die Entscheidung für eine private Tour absolut die richtige war. Mit unserem sympathischen Bootsführer schipperten wir im wunderschönen Sonnenaufgang (man sollte wirklich öfter in Asien so früh aufstehen) in Richtung der schwimmenden Märkte, während Hien uns sämtliche Fragen über nötigen Klimaschutz, fehlende Schwimmkenntnisse der Asiaten und ihren Traum von einer selbstständigen Tätigkeit als Touristenführerin beantwortete.

Die schwimmenden Märkte als solche sind als Umschlagplatz einzuordnen und weniger romantisch als vermutet. Viele Familien verbringen ihr ganzes Leben auf dem Boot, kaufen bei anderen Großhändlern Früchte, Gemüse und Obst ein und verkaufen diese auf dem Floating Market weiter. Meist dienen die Boote zusätzlich als Wohnung, sodass sich das gesamte Leben auf dem Fluss abspielt. Dementsprechend ist der Markt sehr belebt, Kokosnüsse und Steckrüben wechseln den Besitzer und über allem hört man die energischen und lautstarken Verhandlungen der Käufer. Zwischendrin entdeckt man einen fahrbaren Kiosk, einen Banh Mi – Stand sowie – wie sollte es auch anders sein – ein Karaokeschiff. What else 😀

Weg vom Markt fuhren wir durch enge Flussarme zu den weiteren Aktivitäten der Tour. Das eigentliche Highlight sind dabei jedoch die vielen dschungelartigen, von Palmen gesäumten Wege, die der Bootsmann gekonnt durchquert. Hier begegnet man kilometerweise niemandem mehr und bekommt so ein richtiges Feeling für den ursprünglichen, wilden Mekong.

Generell können wir Hien als Tourguide absolut empfehlen, denn neben ganz viel Wissen über die Abläufe und Hintergründe des Marktes, steht sie sinnbildlich für eine junge vietnamesische Generation, die sich zunehmend aus den Traditionen emanzipiert und nicht mehr alles für gut befindet, was die Gewohnheiten der älteren Generationen betrifft. Wenn du eine Tour mit Hien buchen möchtest, kannst du das über Tripadvisor oder vor Ort über das Hotel machen (etwas günstiger).

Con Dao

Inselparadies, schreckliche Geschichte, Geheimtipp, Alternative zum überlaufenden Phu Cuoc – auf keinen Ort unserer Rundreise waren wir so gespannt wie auf Con Dao. Die beschauliche Insel lässt sich entweder mit dem Flugzeug oder einer erst kürzlich eingerichteten Fähre erreichen, die in der Nähe von Soc Trang ablegt. Wir entschieden uns für die kostengünstigere Alternative und nutzten die Bootsüberfahrt.

Tipp: Check‘ die Wettervorhersage, bevor du dich für die Fähre entscheidest. Bei unserer Rückreise fiel diese nämlich aufgrund eines Unwetters aus. Pack‘ dir auch ein paar Tabletten gegen Reiseübelkeit ein – die Fahrt ist ziemlich rau und bekannt dafür, dass den meisten Passagieren schlecht wird.

Angekommen im „Inselparadies“ war die freudige Erwarung bei uns beiden spürbar – traumhafte Natur inmitten eins kristallblauen Meeres. Was kann es Schöneres geben? Ziemlich viel. Ausgestattet mit klapprigen und überteuerten Leihrädern unseres Hotels machten wir uns auf den Weg zu den vielfach beschriebenen Traumstränden. Schon auf dem Weg dorthin war die Illusion der einsamen Trauminsel passé – Hotelketten direkt am Strand, ringsherum lauter Baustellen und Boote. Die Sandstrände waren von Plastikmüll gesäumt.

Exkurs: The Hell on Earth

Inmitten des aufstrebenden Massentourismus befinden sich Überbleibsel einer dunklen und schrecklichen Phase der Kriegsgeschichte Vietnams. Con Dao diente nahezu ein Jahrhundert als Gefängnisinsel für Kriegsgefangene, Verbrecher und sog. Abtrünnige. Zunächst unter französischer Führung, übernahmen später Amerikaner das Gefängnis. Die Gefangenen verbrachten ihre Zeit hinter Gittern meist auf wenigen Quadratmetern, wurden grausam gefoltert und teilweise in „tiger cages“ verbarrikadiert. Insgesamt starben über 20.000 Menschen auf Con Dao. Auf keiner anderen Reise empfanden wir einen stärkeren Kontrast zwischen Vergangenheit und Zukunft – zwischen Vergessen und Erinnern. Zum Vergessen laden die vielen Strände und der aufkommende Tourismus ein, während die Erhaltung der vier größten Gefängnisse dem Erinnern an die „Hell on Earth“ dienen.

Bao-Tang-Museum

Als Einführung in die Geschichte des Schreckens ist das Bao-Tang-Museum sehr empfehlenswert. Viele Informationstafeln, Nachbildungen und Fotografien vermitteln einen authentischen Eindruck der damaligen Geschehnisse. Modern aufbereitet stellt das Museum einzelne Schicksale vor. Auch hier verbindet sich die Vergangenheit mit der Zukunft, sodass verschiedene Räume unterschiedliche Epochen darstellen, die bis in die heutige Zeit reichen. Dadurch entsteht das Gefühl, auf einer Zeitachse zu wandern und die Geschichte ist persönlich nachvollziehbar und zugänglich.

Tigerkäfige (tiger cages)

Etwas weiter östlich am Ende einer kleinen Straße gelegen, befinden sich die berüchtigten Tigerkäfige, die das Schicksal Hunderter bestimmten. Die Entdeckung der grausamen Tigerkäfige sind einem Kongressmitglied zu verdanken, das aufgrund eines Insidertipps während einer offiziellen Führung die Käfige verorten und somit aufdecken konnte. Ein Besuch ist sicherlich nichts für schwache Nerven, jedoch finden wir, dass es zum Verständnis der Geschichte hinter der Insel dazugehört.

Strände

Con Dao wird häufig als Strandparadies mit einsamen wunderschönen Sandstränden beschrieben. Unserer Meinung nach sind die Strände meist tatsächlich relativ leer, allerdings nicht zum Baden oder Schnorcheln geeignet. Die Strände waren bei unserem Besuch verdreckt und das Meer von Motorbooten besetzt. Mach dir dein eigenes Bild, wir haben uns tatsächlich etwas mehr erhofft.

Lo Voi-Beach

Am nördlichen Ende der Insel, nahe an den berühmt berüchtigten Gefängnissen gelegen, befindet sich der Lo Voi Beach. Der lange Sandstrand ist zwar menschenleer und ohne Hotels oder Restaurants sehr idyllisch, aber unserer Meinung nach nicht außergewöhnlich schön. Während der Mittagszeit ist zudem Ebbe, sodass das Wasser bis zur letzten Boje nahezu knietief ist. Diese Tatsache macht das Baden oder gar schnorcheln nahezu unmöglich. Wer lediglich in der Sonne baden möchte, findet hier alles was er dazu braucht.

Geheimtipp: Während der Ebbe ist es möglich, eine kleine Höhle zu entdecken, folg dazu einfach den Steinwänden am Ende des Strandes und du erreichst irgendwann eine kleine Einbuchtung.

An Hai-Beach 

Der An Hai-Beach liegt inmitten des südlichen Zentrums der Insel und besitzt das Potenzial zu einer wunderschönen Strandkulisse, die zum Baden einlädt. Leider ist der Strand von Hotelkomplexen und Strandunterkünften umgeben und vermittelt dadurch keine paradiesische Atmosphäre.
Aufgrund der Lage sind dort unzählige Boote festgemacht. Zudem sorgt die Strömung und das Verhalten der Menschen dafür, dass ständig Plastikmüll angeschwemmt wird. Inmitten der Hotelketten verliert der Strand für uns ganz klar seinen Reiz.

Andere Strände

Aufgrund einer starken Grippe konnten wir nicht sämtliche Strände in Con Dao besuchen. Bei mörderischen Temperaturen konnten wir mit dem Fahrrad nicht so weit fahren und deshalb einige geplante Strandbesuche nicht realisieren. Dazu gehört einerseits der Ong Dung Beach, der sich hinter dem Nationalpark befindet und per Fahrrad und einer anschließenden Wanderung erreichbar sein soll. Dieser Strand wird insbesondere zum Schnorcheln empfohlen. Ein anderer viel empfohlener Strand befindet sich nördlich des Flughafens und ermöglicht neben dem Sonnenbaden auch das Beobachten des An- und Abflugs der kleinen Flugzeugmaschinen.

Van-Son-Tempel

Folgt man der Hauptstraße am Strand in Richtung Westen, so erreicht man nach einiger Zeit die Tempelanlage Van-Son, welche auf einem Berg thront. Hat man erst einmal die steilen Treppen überwunden, wird man mit einer wunderschönen, traditionellen Tempelanlage und einem unglaublichen Ausblick über die wilde Naturschönheit Con Daos belohnt.

Ho Chi Minh City

Die früher als Saigon bekannte Stadt ist das südliche Gegenstück zum nördlich gelegenen Hanoi. Identisch sind die beiden bevölkerungsreichsten Metropolen aber keineswegs. Während Hanoi insbesondere mit Charme und Altstadt punktet, geht es in HCMC wesentlich moderner zu – große, silberne Bürokomplexe, Shopping-Malls und frisch hochgezogene Häuser erinnern an eine Stadt im Umbruch. Dieser Eindruck wird mit unzähligen Baustellen bestärkt und die Errichtung einer U-Bahn-Linie nimmt teils riesige Flächen in Anspruch. HCMC pulsiert und hat mit seinem hippen Flair vieles zu bieten.

Ben-Thanh-Market

Der berühmte Markt inmitten einer großen Halle ist nichts für schwache Nerven. Enge Gassen, viele Gerüche, Ramsch und Plunder, aufdringliche Händler und das Gedränge durch die Massen machen den Markt zu einem einzigartigen Ort, den man einmal besucht haben muss, aber dann auch nie wieder. Neben den üblichen Dingen wie Plastikautos, T-Shirts und Anzügen finden sich am Ende der Halle Früchte, Nüsse und Teesorten.

Tipp: Bereits an der Außenfassade wird vor Taschendieben gewarnt. Geh lieber auf Nummer sicher und trage deinen Rucksack vor der Brust.

Saigon Central Post Office

Die zentrale Poststation von HCMC liegt inmitten der Innenstadt und ist ein Überbleibsel der Kolonialzeit. Das wunderschöne klassische Gebäude wurde im Jahr 1891 fertiggestellt und vermittelt beim Eintritt unmittelbar den Eindruck, in eine neue Welt einzutreten. Alte Telefonzellen und die nostalgische Eingangshalle tragen dazu umso mehr bei. Während die Hauptfunktion der Postzustellung weiterhin besteht, haben sich in den Seitengängen und im Bereich der Information Souvenirläden angesiedelt. Die Preise sind allerdings wesentlich höher als auf den Märkten.

Besonders interessant: Während des Krieges sind viele Freundschaften zerbrochen, einige neue jedoch auch entstanden. Ein älterer Herr schreibt und übersetzt dort regelmäßig Briefe für vietnamesische Bewohner an alte Bekanntschaften, die nicht der englischen oder französischen Sprache mächtig sind.

Kathedrale Notre Dame

Die imposante und mit vielen Ornamenten bestückte Kirche direkt neben der Poststation sieht allein von außen beeindruckend aus. Von innen bestimmt auch. Können wir allerdings nicht beurteilen – sie war aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen geschlossen.

Backpackerstreet

Die Partymeile schlechthin findest du in der sogenannten Backpackerstreet. Sie ist fußläufig von allen zentral gelegenen Hotels und Hostels zu erreichen. Neben zahlreichen Restaurants buhlen Bars und Clubs mit immer krasseren Angeboten um deine Gunst – das ganze Schauspiel wird durch die Menschentrauben abgerundet, die ein entspanntes Weiterkommen verhindern (auch wenn es auf dem Bild nicht so aussieht, aber da war es noch sehr früh und vergleichsweise ruhig). Zwischen dem Geschrei der Ladenbesitzer und den wummernden Bässen der Clubs findet man auch viele Einzelkünstler, die entweder die Geschichte des Landes künstlerisch darstellen oder lauthals singen – hier wird alles geboten und wer gerne feiern geht, findet alles was er für einen unvergesslichen Abend braucht (ob man sich danach noch an alles erinnert, ist eine andere Frage :D). Für alle anderen ist es ein Erlebnis, mal rübergelaufen zu sein.

Shopping Center

Draußen 40°C und eine Abkühlung ist dringend vonnöten? HCMC verfügt über viele kleinere und größere Shopping-Malls und wird dadurch ihrem Ruf als moderne, aufstrebende Wirtschaftskraft gerecht. Die Center sind meist hervorragend ausgestattet, klimatisiert und sowohl mit Restaurants als auch Boutiquen auf mehreren Ebenen bestückt.

Tipp: Das Saigon Center ist das größte Shopping Center in HCMC. In der unteren Ebene findest du einen exzellenten, günstigen Bäcker mit vietnamesischen Spezialitäten, einen Supermarkt sowie ein günstiges Sushi-Restaurant. Haben wir alles ausprobiert und können wir empfehlen.

Bücherstraße

In einer kleinen verwinkelten Gasse hinter der Saigon Post Station wartet ein vietnamesisches Highlight auf dich. Eine ganze Fußgängerzone mit kleinen Bücher- und Souvenirläden, gemütlichen Cafès und netten Sitzmöglichkeiten. Alle motorisierten Vehikel sind verboten, sodass man richtig gemütlich stöbern und bummeln kann.

Weitere Empfehlungen

Viele klassische Sehenswürdigkeiten gibt es in Saigon eigentlich nicht. Dennoch gibt es Einiges zu sehen und zu entdecken, deshalb unser Tipp an dich: schlendere einfach mal durch die Straßen der Stadt, iss ein Eis an der Promenade und lass die Eindrücke auf dich wirken. So spürt man am Besten die besondere Atmosphäre der Business-Großstadt.

Altes Rathaus

  • In der Nguyen Hue findest du das wunderschöne alte Rathaus, welches 1906 im französischen Konlonialstil erbaut wurde
  • leider für Touristen nicht zugänglich, aber ein Blick von außen lohnt sich trotzdem allemal

Opernhaus

  • 1897 im französischen Kolonialstil erbaut
  • das Gebäude wurde im Jahr 1955 renoviert
  • die Oper liegt zwischen der Lo Loi Street und Dong Khoi Street

Wiedervereinigungspalast

  • Ursprünglich der Regierungssitz des Präsidenten von Südvietnam
  • Der Wiedervereinigungspalast steht sinnbildlich für das Ende des Krieges zwischen Nord- und Südvietnam
  • Heute dient es als Museum

Kriegsreste-Museum

  • Das Kriegsreste-Museum zeigt fotografisch alle Seiten des grausamen Vietnamkrieges
  • Vorsicht: Der Ruf eilt dem Museum voraus und nimmt keine Rücksicht auf schwache Gemüter. Hier wird deine Leidenskraft auf die Probe gestellt.

Insidertipp: Wo in Vietnam auf eigene Faust wandern und schnorcheln?

Wandern

Aufgrund unserer Route hatten wir leider keine Zeit mehr für den Norden Vietnams, allerdings ist die ganze Gegend rund um Sapa und Mai Chau perfekt für mehrtägige Trekkingtouren geeignet.

Wenn du lieber nur Tageswanderungen unternehmen möchtest, empfehlen wir die Gegend rund um Ninh Binh und Tam Coc, hier lässt es sich sehr schön zwischen den Reisfeldern und Karstfelsen wandern. Radtouren sind hier ebenfalls unheimlich schön. Zudem gibt es verschiedene Nationalparks, in denen sich gut Tagesauflüge unternehmen lassen:

↠ Cuc Phuong Nationalpark

↠ Phong Nha-Ke Bang Nationalpark

↠ Cat Tien Nationalpark

Darüber hinaus sind auch auf den Inseln Phu Quoc und Con Dao Wanderungen auf eigene Faust möglich. Für den Nationalpark auf Con Dao ist eine Erlaubnis erforderlich, die man allerdings kostenlos und unproblematisch bei der Parkaufsicht bekommt.

Schnorcheln und Schwimmen

Das Thema ist schon ein bisschen schwieriger und generell müssen wir sagen, dass Vietnam nicht das beste Ziel für Schnorchel-Liebhaber ist. Entgegen kursierender Informationen im Internet mussten wir die Erfahrung machen, dass Con Dao kein Schnorchel-Geheimtipp ist, die Strände sind einfach ungeeignet und es gibt keine Korallenriffe. Wenn wir nochmal nach Vietnam reisen, werden wir definitiv nach Phu Quoc fahren, dort soll es sehr schöne Korallenriffe geben. Auch auf den Cham-Inseln soll es tolle Schnorchelspots geben, allerdings können wir nicht aus eigener Erfahrung sprechen und wissen daher nicht, ob Schnorcheln an den Stränden auch auf eigene Faust möglich ist.

Ein sehr schöner Badestrand ist der An Bang Beach nahe Hoi An, das Wasser ist schön warm, es gibt kostenlose Liegen (wenn man sich für ein paar Cent ein Getränk kauft) und es ist sehr untouristisch.

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