Thailand – What to do?

Thailand Reiseguide
Travelguide
Thailand
  • How to get to?
  • What to do?
  • Where to eat vegetarian?
  • Where to sleep?

Hier kannst du dir nützliche Infos und Inspiration für deine Reiseroute holen! Wir waren 2 Woche in Thailands Süden und auf den Inseln unterwegs und haben uns nur mit Öffis fortbewegt. Wie kommt man vom Flughafen weg? Wie kommt man von Phuket nach Khao Lak oder Koh Phi Phi?

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Was kann man auf Phuket machen, ohne mit der Masse mitzugehen? Wo sind tolle Nationalparks zum wandern? Wo sind die schönsten Strände zum schwimmen und schnorcheln? All das zeigen wir dir hier, für deine individuelle Reise.

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Die thailändische Küche ist der Hammer. Was sollte man auf seiner Reise gegessen haben? Sind alle Gerichte scharf? Wo findet man günstige, vegetarische Restaurants? Wir zeigen dir unsere Restaurantempfehlungen und die leckersten Gerichte.

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Hier findest du all' unsere Unterkünfte auf Phuket, Koh Phi Phi und Khao Lak. Gebucht haben wir meist Doppelzimmer in Hotels oder Hostels, die in der Nebensaison glücklicherweise relativ preiswert waren.

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Kosten & Planung
Thailand - What to do?
Geheimtipps für PHuket, Khao Lak und Koh Phi Phi

Es gibt eigentlich so gut wie nichts, was man in Thailand nicht machen kann – ob im Dschungel wandern, am Strand faulenzen, Schnorcheln und Tauchen gehen oder stundenlanges Sightseeing. Wir waren 2 Wochen im Süden Thailands und haben hauptsächlich die Natur genossen – es war definitiv nicht das letzte Mal in Thailand! 

Phuket

An Phukets Stränden entspannen

Phuket besitzt über 30 Strände, sodass die Auswahl einem fast schon schwer fällt. Am Besten haben uns der Bangtao Beach und Surin Beach gefallen. Die Gegenden sind weniger touristisch und von der Natur her fast noch ursprünglich. Wer einen palmengesäumten, kilometerlangen Sandstrand, kristallklares Wasser und ein paar Kokosnuss-Stände sucht, ist hier genau richtig. Zudem sind die Wellen richtig toll, sodass man gut Surfen kann.

Wer eher auf Party steht und dort sein möchte, wo ordentlich was los ist, ist am Patong und Karon Beach gut aufgehoben. Hier reihen sich die Stände aneinander, es wird viel Krams (Sonnenbrillen/T-Shirts etc.) verkauft und man bekommt Alkohol an jeder Ecke. Man kann sich auch Jetskis oder Speedboote mieten. 

Karon Viewpoint

Der Karon Viewpoint bietet einen Ausblick über die Westküste Phukets mit den drei Buchten. Man sieht den Kata Noi Beach, den Kata Beach sowie den Karon Beach. Wir fanden den Viewpoint okay. Es ist jetzt kein super Highlight, was man unbedingt gesehen haben muss, aber die Aussicht ist bei schönem Wetter sicherlich toll. Leider hat es pausenlos geregnet als wir hochgewandert sind. Man läuft ungefähr 50 Minuten vom Kata Beach zum  Viewpoint, neben einer voll befahrenen Straße ohne Gehweg. Würden wir nicht unbedingt empfehlen.

Auf dem Weg kommt man an einem Anbieter zum Elefantenreiten vorbei, was man aber nach Möglichkeit meiden sollte – die Elefanten werden extrem schlecht gehalten, haben massive Rückenprobleme und viel zu wenig Platz zum Leben. Zudem sind sie ganztags angekettet. Das war wirklich schrecklich mit anzusehen und wir können zum Schutz der Tiere nur jedem vom Elefantenreiten im Urlaub abraten.

Ansonsten ist der Weg nach oben relativ unspektakulär, ab und an kommt man an Restaurants vorbei, deren Beschäftigte draußen stehen, um dich reinzurufen. Am Viewpoint sind dann wieder einige Verkaufsstände oder Taxifahrer, die einen mitnehmen wollen. Wir sind allerdings zu Fuß wieder runter.

Phuket Old Town

Wenn dir nach bummeln oder einem leckeren Kaffee zumute ist, dann fahr am besten in die Altstadt Phuket´s. In den kleinen Straßen (ab Thalang Road) reihen sich kleine Kramläden an Cafès und Boutiquen – es lässt sich also wunderbar schlendern und dabei die Seele baumeln lassen. Auf deinem Bummeltrip kommst du dann auch am Wat  Mongkol Nimit-Tempel vorbei (Dibuk Road), der mit seinen goldenen Verzierungen schön anzuschauen ist.

Die Gebäude im sino-portugiesischen Kolonialstil geben zudem super Fotomotive her. Außerdem befindet sich ein bisschen abseits, in der kleinen Gasse Richtung Krabi Road, ein lokaler Bauernmarkt, wo du zu günstigen Preisen Gemüse einkaufen kannst.

Phuket Weekend Night Market (=Naka Market)

Der Nachtmarkt von Phuket findet wöchentlich Samstag und Sonntag statt und ist der größte Markt auf der Insel. Hier findest du alles Mögliche, von Kleidung über thailändisches Essen, elektronische Geräte, Souvenirs, Schuhe bis hin zu Haushaltsgegenständen. Wenn du in Phuket Stadt bist,lohnt sich ein Besuch definitiv. Es macht einfach total viel Spaß, verschiedene exotische Gerichte auszuprobieren, die verschiedenen Düfte einzuatmen und die vorbeigehenden Leute zu beobachten.

Wann: Wöchentlich, Samstag & Sonntag (16:00-22:30 Uhr)

Lage: Chao Fa West Road, Phuket Town

Weitere Empfehlungen

Da bei unserem Aufenthalt ein Taifun über Asien fegte und wir dementsprechend nicht so viel draußen unternehmen konnten, sind ein paar Sehenswürdigkeiten auf der Strecke geblieben.  Deshalb listen wir dir hier die Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten auf, die wir leider nicht selbst unternommen bzw. besichtigt haben, jedoch trotzdem gerne an dich weitergeben möchten, da wir denken, dass sie auf jeden Fall sehenswert sind. 

Promthep Cape

  • schöner Aussichtspunkt am südlichen Ende von Phuket, 
  • malerischer Ausblick auf Phuket, besonders bei Sonnenuntergang

Wat Chalong

  • der größte und berühmteste der 29 buddhistischen Tempel auf Phuket,
  • zu Ehren zweier Mönche, die während des Aufstandes der Zinnarbeiter lebten

Gibbon Rehabilitation Project

  • Rettung und Rehabilitation von Gibbons, bevor diese wieder in die Wildnis ausgesetzt werden,
  • freier Eintritt, Unterstützung des nachhaltigen Tourismus

Khao Lak

Khao Lak Lam Ru Nationalpark

Wer ein richtiges Dschungelabenteuer sucht ist hier genau richtig: Der 125 km² Nationalpark liegt umgeben von Meeresklippen, hohen Bergen, Stränden, Wasserfällen und Mangroven. Wir haben den 1 km langen Rundweg „Nature Trail“ in Angriff genommen und hierfür etwa 2 Stunden gebraucht. Der Weg ist zum Teil unbefestigt und schwer begehbar, wir mussten streckenweise über kleine Flussarme springen oder unter umgestürzten Bäumen durchklettern. Am Ende waren wir unglaublich stolz, dass wir (beide Spinnenphobiker) diesen wilden, abenteuerlichen Dschungelweg auf eigene Faust bezwungen haben. 

An Tieren soll es dort Nashornvögel, Drongos, Tapire, Seraue, Affen, Kragenbären und Bengalenwarane geben. Wir haben leider nur Insekten, Echsen und Blutegel gesehen, allerdings hat man ab und zu Affengeschrei gehört – generell ist die Geräuschkulisse im Dschungel schon sehr beeindruckend. 

Der Rundweg endet am wild-romantischen Lek Beach („small sandy beach“) mit seiner Lagune, man wird also mit einer tollen Aussicht belohnt, die man mutterseelenallein genießen kann – es gibt sogar eine Schaukel direkt am Meer, auf der man sich ausruhen und die Seele (und Füße) baumeln lassen kann.

Wie komme ich hin: Wir sind von der Hauptstraße Khao Lak´s relativ lange dahin gelaufen (1-1.5 Stunden), die Adresse für Google Maps lautet: Mu 7, Khuek Khab Sub-district, Amphur Takua Pa Phangnga Thailand 82190; der Eingang liegt direkt am Highway 4!

Eintritt: 200 Baht p.P. (Erwachsene)

Öffnungszeiten: Täglich 8:00-16:30 Uhr

Thai Massage

Leider hat uns Khao Lak insgesamt nicht besonders gut gefallen, wir hatten den Eindruck,dass es ein reiner Touristenort ist. Es waren fast nur Deutsche vor Ort. Wir sind uns leider bis heute gar nicht so sicher, ob wir überhaupt richtig im Zentrum waren, aber falls doch, dann handelt es sich eigentlich nur um einen großen Highway mit reihenweise westlichen Restaurants, Reisebüros und Schneidereien. 

Vielleicht waren wir aber auch einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Jedenfalls hatten wir zusätzlich noch das Pech, dass es tagelang wie aus Kübeln geschüttet hat, weshalb wir nichts unternehmen konnten. Also haben wir einfach mal eine klassische Thai Massage ausprobiert… es lohnt sich! Ist ein bisschen wie eine Mischung aus Massage und Yoga, man muss also schon etwas mitarbeiten und kann „leider“ nicht nur so herumliegen. Allerdings fühlt man sich im Nachhinein umso frischer.

Empfehlung: CASI Thai Massage. Adresse für Google Maps: Khuekkhak, Amphoe Takua Pa, Phangnga 82190, Thailand

Preise: 60 Minuten Thai Massage kosten 250 Baht. 

Weitere Empfehlungen

Wir glauben, dass Khao Lak im Sommer deutlich schöner und empfehlenswerter zu bereisen ist. Deshalb hier noch ein paar weitere Empfehlungen: 

Ton Chongfa Waterfall

  • der berühmte Wasserfall befindet sich im Lam Ru Nationalpark (allerdings bei einem anderen Eingang!)

Strände

  • Khao Lak zieht sich ca. 25 km entlang der thailändischen Küste,
  • bekannte Strände sind: Khao Lak Beach, Nang Thong Beach, Bang Niang Beach, Coconut Beach, White Sand Beach

Tsunami Boat 813

  • Thailand hat mit dem Tsunami 2004 eine traurige Vergangenheit, die durch ein Museum in Bang Niang festgehalten wurde,
  • das Polizeiboot und die angrenzende Ausstellung informieren über die tragische Katastrophe, von der man ansonsten in Khao Lak kaum noch etwas merkt

Koh Phi Phi

Strände

Okay, wir haben eigentlich kaum was anderes gemacht, als den ganzen Tag zu schnorcheln, zu lesen, zu schwimmen und wieder zu schnorcheln. Aber was macht man auch sonst am paradiesischsten Strand überhaupt? Wir haben tatsächlich auf der Partyinsel Koh Phi Phi den schönsten, einsamsten Strand entdeckt, den wir bis jetzt auf Reisen gesehen haben. Es waren kaum andere Menschen vor Ort und das Wasser so klar, dass man nicht mal untertauchen musste, um die Unterwasserwelt zu sehen. Hat sich aber trotzdem gelohnt – von Regenbogenfischen über Seeannemonen und großen Aalen bis hin zu Nemo!  So, so, so traumhaft. Und dabei immer aufpassen, keine Korallen oder Fische zu berühren, den Bewohnern zuliebe.

 

Koh Phi Phi Stadt

An den jeweiligen Strandabschnitten gibt es meist nur 1-2 Restaurants und mit Glück einen kleinen Supermarkt, sodass die Auswahl nicht wirklich groß ist. Du kannst dich aber mit dem Longtail-Boot (oder vom Long Beach auch über einen Wanderweg zu Fuß) ins touristische Zentrum Koh Phi Phi´s bringen lassen, um beispielsweise einzukaufen, Geld abzuheben, Party zu machen oder um einfach nur ein bisschen zu bummeln. Auf dem Weg dahin haben wir sogar auch ein paar Makaken gesehen. Vor Ort war selbst in der Nebensaison wahnsinnig viel los, überall laute Musik, die Bars schon am Vormittag voll besetzt, überall Party-Backpacker – nicht wirklich angenehm, aber trotzdem ganz spannend, den stereotypischen Backpacker-Flair mal zu spüren.

Insidertipp: Wo in Thailand kann man noch auf eigene Faust schnorcheln?

Phuket

Wenn du auf Phuket bist, können wir dir definitiv den Bangtao Beach empfehlen. Es gibt dort relativ am Anfang, dort wo die ganzen Fischer sind, einen Abschnitt mit sehr ruhigem Gewässer, wo man fast alleine schnorcheln kann. Man sieht zwar keine richtig dicken Fische, dafür aber viele bunte Kleine und ein paar schöne Korallen. 

Auch der Kata Noi Beach wird von einigen Bloggern empfohlen, allerdings haben wir diesen als relativ voll wahrgenommen und der Wellengang war oft zu stark zum Schnorcheln.

Koh Phi Phi

Ein wahres Paradies zum Schnorcheln ist das Gewässer am Long Beach. Es gibt wunderschöne Korallenriffe, dicke Regenbogenfische und viele andere, bunte Meeresbewohner zu bestaunen. Tourismus ist hier noch nicht so verbreitet, weshalb man viele Abschnitte für sich erkunden kann. Außerdem gibt es den sog. Shark Point, etwa 200 Meter vom Strand entfernt.  Hier kannst du insbesondere morgens Riffhaie sehen. 

Good to know: Was du auf Phuket und Co. nicht findest

Wir hatten irgendwie die Erwartung, viel mehr Tradition vorzufinden (also Tempel, besondere Plätze mit Statuen etc.). Wahrscheinlich waren wir durch Taiwan noch so geprägt und dachten, dass es in jedem asiatischen Land so sei. Falsch gedacht: Phuket ist wirklich nicht besonders traditionell, klar gibt es einige touristische Tempelanlagen, z.B. den Wat Chalong, allerdings findet man eben nicht wie in Vietnam oder Taiwan an jeder Straßenecke kleine Schreine oder lokale Tempel für die Einheimischen. Wer also nach Religion und Kultur Ausschau hält, ist vermutlich in Zentralthailand besser aufgehoben. 

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