Malta – Inselurlaub

Malta Travelguide
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Malta
Kosten & Planung
Malta - Eine Woche Inselurlaub
Wandern, Sightseeing und Inselhüpfen

Wir waren eine Woche auf Malta unterwegs und können sagen – obwohl die Insel auf den ersten Blick recht karg erscheint, gibt es wunderbare Wanderwege, schöne Strände zum schnorcheln, umliegende Inseln fürs Inselhopping und historische Städte mit kulturellen Schätzen zum entdecken. Die kleine Mittelmeer-Insel ist für einen kurzen Abstecher in eine andere, sehr mediterrane Welt zu empfehlen und eignet sich super für einen einwöchigen Urlaub.

Unsere Route

Unser Ausgangspunkt auf Malta war die Küstenstadt Mellieha im Norden der Insel. Von hier aus fahren Busse sowohl in alle größeren Städte (inkl. Valletta) als auch die Fähren auf die benachbarten Inseln Gozo und Comino. Für uns war Mellieha als Ausgangsbasis für diverse Tagesausflüge besser geeinget als z.B. Valletta. Insgesamt waren wir hier 8 Tage. Da die Insel sehr klein ist, reicht es vollkommen aus, eine Ausgangsbasis zur Übernachtung zu suchen und den Rest innerhalb von Tagesausflügen zu besichtigen – so wirst du einen guten Eindruck von der kleinen Mittelmeerinsel bekommen. Anbei findest du die wichtigsten Stationen.

↠ Mellieha: Ausgangsbasis (7 Nächte)

↠ Gozo: Tagesausflug (man könnte auch 2 oder mehr Tagesausflüge unternehmen, um das Zentrum zu besichtigen und diverse Wanderwege zu erkunden)

↠ Comino: Tagesausflug (ausreichend, um die Insel einmal zu umrunden)

↠ Mdina und Rabat: an einem Vormittag zu erkunden

↠ Valletta (inkl. drei Städte): an einem Vormittag zu erkunden

Malta - How to get to?

Die Fortbewegung in Malta kann man mit einem Wort beschreiben: easy! Du brauchst definitiv kein Auto, das würde wahrscheinlich sogar einiges erschweren. Das Bussystem ist ausgezeichnet, fast alle Städte sind durch Buslinien miteinander vernetzt.

Wie komme ich vom Flughafen zur Unterkunft?

Direkt vor dem Flughafen liegt der Busbahnhof, an dem alle möglichen Buslinien in größere und kleine Städte abfahren. Die Expresslinien sind durch ein „X“ gekennzeichnet und verbinden den Flughafen mit größeren Orten. Nach Mellieha fährt beispielsweise die X1 und braucht etwa eine Stunde. Möchtest du nach Valletta, kannst du z.B. die X4 nehmen und bist 30 Minuten später am Ziel. Einfach dein Ziel bei Google Maps oder bei Malta Public Transport eingeben und schon gehts los. Die Busse fahren im 20 bis 30 Minutentakt.

  • Allgemeine Fortbewegung
  • Kosten

Malta Public Transport

Deine Verbindungen kannst du entweder bei Google Maps eingeben oder in der Tallinja-App von Malta Public Transport eingeben.

Good to know: Es gibt Buspässe, die du dir gleich für mehrere Tage oder sogar Monate holen kannst (z.B. 21€ für 7 Tage, so viele Fahrten wie du willst). Möglicherweise lässt sich damit einiges an Geld sparen. Alle Pässe sind auf der Website aufgelistet. Die Buspässe kannst du z.B. an dafür vorgesehenen Automaten kaufen, die an allen größeren Busbahnhöfen stehen (z.B. in Valletta).

Preise für eine einfache Fahrt

Sommer: 2.00 €

Winter: 1.50 €

Nachtfahrt: 3.00 €

Das Ticket kaufst du direkt in Bar beim Busfahrer. Die Tickets sind für 2 Stunden gültig (inkl. Umsteigen).

Busbahnhof Valletta
Malta Public Transport

Good to know: Gepäckaufbewahrung in Valletta

The Capital Souvenir Shop

Für nur 2,50 € pro Gepäckstück verwahren die Inhaber des Souvenirladens eure Koffer und Rucksäcke den ganzen Tag über in einem abgeschlossenen Raum – ein super Preis im Gegensatz zu den Optionen am Bahnhof oder Flughafen!

So könnt ihr beispielsweise am letzten Tag noch ein bisschen durch die Stadt schlendern, ohne euer Gepäck mitschleppen zu müssen. Der Laden liegt direkt in der Fußgängerzone von Valletta, ist also auch leicht zu erreichen.

Valletta

Valletta

Die Hauptstadt Maltas befindet sich im Osten der Insel und ist nahezu von jedem Ort aus mit dem Bus erreichbar. Valletta ist ganz klar das Zentrum, sowohl politisch, kulturell als auch touristisch. 2018 wurde die Hauptstadt sogar zu Europas Kulturhauptstadt ernannt. Massen an Touristen tummeln sich in den verwinkelten Gassen der Hauptstadt und hangeln sich von Restaurant zu Restaurant oder von Café zu Café – an Essensmöglichkeiten mangelt es in Valletta nun wirklich nicht.

Altstadt

Den Charme der maltesischen Hauptstadt spürt man am ehesten, wenn man durch die verwinkelten Gassen der Altstadt flaniert. Besonders schön sind die bunten, landestypischen Balkone anzuschauen, die vor allem rund um den Hafen vorzufinden sind. Lass dich einfach von Cafè zu Cafè treiben, fotografiere die schönen Statuen und Springbrunnen und sauge die romantische Atmosphäre der Stadt ein. 

Klassische Sehenswürdigkeiten

Die drei Städte

Besonders lohnenswert ist ein Ausflug in die sogenannten „drei Städte“, die per Fährverbindung von Valletta aus erreichbar sind. Cospicua, Senglea und Vittoriosa befinden sich quasi gegenüber von Valletta und besitzen eine noch längere Historie als die Hauptstadt. Diese Geschichte ist spürbar in allen Gebäuden, Kirchen und Gemäuern. Wir haben uns einfach treiben lassen, sind die Uferpromenade entlanggelaufen, haben uns etwas Leckeres in der nächsten Pastizzeria geholt und die Atmosphäre genossen. Wer möchte, kann sich noch eines der zahlreichen Museen anschauen. Wir haben an diesem Tag lieber die Sonne draußen genossen.

  • Anfahrt
  • Kosten

Valletta Ferry Services

Die drei Städte sind in wenigen Minuten mit der Fähre vom Hafen in Valletta aus erreicht. Laufe einfach den Schildern von Valletta Ferry Services hinterher.

Die Überfahrt dauert etwa 15 Minuten.

Preise für Hin- und Rückfahrt (Roundtrip)

Erwachsener: 2.80 €

Kind: 0.90 €

Das Ticket kaufst du direkt auf der Fähre beim Einsteigen (Bezahlung in Bar). Weitere Informationen und die Abfahrtszeiten findest du auf der Website von Valletta Ferry Services.

Mdina und Rabat

Mdina und Rabat

Wahrscheinlich hat nahezu jeder schon einmal das Stadttor von Mdina gesehen.  In der 1. Staffel von Game of Thrones fungiert es nämlich als Stadttor von der Hauptstadt Westeros in Königsmund.

Nirgendwo sonst lässt sich die Geschichte Maltas derart nachempfinden wie in der von Stadtmauern umgebenen Stadt Mdina. Aufgrund der erhöhten Lage diente die Stadt im Zentrum Maltas bereits seit der Bronzezeit als Befestigungsanlage. Später eigneten sich die Römer die Festungsstadt an und bildeten ringsherum Rabat. Während der späteren Besetzung der Araber entwickelten sich die Namen Mdina (=Stadt) und Rabat (=Vorort). Der spannende Kontrast zwischen mediterranem Flair und arabischer Baukunst ist übrigens ziemlich häufig auf Malta vorzufinden und machte die Insel für uns sehr interessant.

Altstadt

Mdina ist eng umschlungen, verwinkelt und sehr romantisch. Wir sind einfach querfeldein durch das imposante Stadttor gelaufen und haben uns von den Gassen führen lassen. Man kann sich kaum vorstellen, wie viele unterschiedliche Menschen dort über Jahrtausende bereits gelebt haben. 

Rabat ist der Vorhof Mdinas und ebenfalls reich an Historie. In unterirdischen Kammersystemen kann man die Überbleibsel familiärer Grabstätten bis zum Jahr Null zurückverfolgen.  Auch im 2. Weltkrieg hat Rabat in den Höhlensystemen vielen Maltesern Zuflucht vor den zerstörerischen Bomben geboten.

St. Pauls Catacombs

Da Bestattungen innerhalb der Stadt bei den alten Römern verboten waren, dienten die Katakomben von Rabat einst als Grabstätte für die Bewohner Mdinas. Die unterirdischen Gänge können heute besichtigt werden. Die Gräber und Verstecke sind überwiegend noch erhalten, sodass man einen guten Eindruck der damaligen Verhältnisse gewinnt.

Während des 2. Weltkrieges erhielten die Katakomben zusätzlich noch eine ganz andere Bedeutung und boten Schutzraum für die vielen Einwohner der Stadt vor den Bombardierungen. Faszinierend, wie die alten Grabmauern in halbwegs moderne Fluchtwege umfunktioniert wurden.

Zusätzlich zur Eintrittskarte in die Katakomben, kann man noch die St. Paul´s Grotte besichtigen, die sogar Papst Franziskus heiligsprach. Außerdem lässt sich ein Blick in die angegliederte Kirche erhaschen und eine scheinbar wahllos zusammengewürfelte Kunstausstellung mit zahlreichen Gemälden und Bildnissen aus jeglichen Zeitaltern ist ebenfalls inkludiert.

Kosten: Erwachsene 6 €; Ermäßigt 4,50 € (Studenten, Azubis, Rentner); Kinder unter 5 Jahren frei

Weitere Informationen findest du auf der Website von Heritage Malta

Mellieha

Mellieha

Unsere Ausgangsbasis für die vielen, tollen Ausflüge war das im Nordwesten der Insel gelegene Gebiet Mellieha – ein recht typischer Touristenort. Viele kleinere Restaurants, viele Hotels, Souvenirläden, die ein oder andere Autovermietung, Ferienwohnungen und natürlich kein weiter Weg zum Strand. Trotzdem genossen wir hier unseren Aufenthalt, da Touristenorte eben auch Annehmlichkeiten wie Supermärkte zur Selbstverpflegung bieten.

Die schönsten Wanderrouten

Wer unseren Blog schon etwas länger verfolgt, der weiß, dass wir am liebsten direkt von der Unterkunft aus loslaufen und unsere unmittelbare Umgebung erkunden, ohne vorher lange Fahrten machen zu müssen. Schlussendlich haben wir zwei Wanderwege entdeckt, die uns beide super gut gefallen haben.

Coral Lagoon

Am ersten Tag wollten wir eigentlich nur ans Wasser, am Ende sind wir aber über 13 km gelaufen – wie passiert uns das bloß immer? 😀 Zunächst liefen wir zur Mellieha Bay, die im Herbst etwas trostlos wirkte. Auf der gegenüberliegenden Seite entdeckten wir eine Landzunge mit wahnsinnigen Steilküsten – da wollten wir hin! Der Weg führt zunächst entlang der Straße, während man die Aussicht auf Mellieha genießt. Weiter geht es direkt an der Steilküste entlang bis hin zu einer kleinen weißen Kirche. Diese muss man nicht unbedingt gesehen haben, eignet sich aber gut für eine kleine Verschnaufpause.

Noch viel schöner ist allerdings die Coral Lagoon, welche an der östlichen Spitze liegt und viel mehr bietet als wir erwarteten. Das Blau der Lagune strahlt einem förmlich entgegen und man kann gar nicht anders, als über die Einzigartigkeit der Natur zu staunen.  Zurück führt der Weg durch zwei kleine Dörfer, sodass man einen Einblick in das Leben der Einheimischen bekommt.

Länge: Etwa 13 km hin und zurück

Dauer: etwa 4 Stunden

Schwierigkeit: Einfach. Der Weg ist stets gut begehbar und führt an der Straße oder auf Schotterwegen an der Steilküste entlang. Im Sommer an ein Handtuch und Badesachen denken, es gibt einige gute Badebuchten auf dem Weg.

Rock Cut

Was machen wir heute? Im vollen Bus zu einem Ausflug? Darauf hatten wir keine Lust und liefen einfach los in Richtung Westen, um uns die Steilküsten anzuschauen und das „wilde Malta“ kennenzulernen. Wir liefen los und sobald wir aus der Stadt rauskamen, waren wir ganz allein auf weiter Flur, wie so oft bei unseren Wanderungen während der Reise. 

Wir erhaschten einen kurzen Blick auf das Popeye Village, dem früheren Drehort der Popeye-Filme und liefen südwärts immer dem Weg folgend. Was uns erwartete, war eine wirklich schöne Wanderung mit atemberaubenden Aussichten auf das Mittelmeer. Zu guter Letzt erreichten wir einen schönen Aussichtspunkt, an dem wir stundenlang Fotos machten und die Aussicht genossen.

Der Rückweg begann wieder schön, endete allerdings fast in einem Fiasko. Plötzlich lag unser Ziel hinter einer dreispurigen Autobahn, die man nicht überqueren konnte, ohne überfahren zu werden. Wir sahen uns schon die ganzen 15 km wieder zurücklaufen, um ins Hotel zu kommen. Schlussendlich nahmen wir all unseren Mut zusammen und liefen auf (!!!) der Autobahn, an die Leitplanke gedrängt, bis zur nächsten Ampel und konnten endlich zum Hotel zurückkehren – nervenaufreibend hoch 10 und bloß nicht nachmachen.

Länge: Etwa 15 km hin und zurück

Dauer: ca. 3-4 Stunden

Schwierigkeit: Einfach. Der Weg ist stets gut begehbar und führt entweder direkt an der Steilküste entlang oder über Schotterwege. Genug zu Trinken nicht vergessen!

Inselhüpfen ab Malta

Gozo

Ein Must-See ist die zu Malta gehörende kleine Insel Gozo. Besonders berühmt wurde die mit gerade einmal 64km² zweitgrößte Insel des Archipels durch das „Azure Window“, welches leider im Jahr 2017 einstürzte. Dennoch bietet die Insel viel Sehenswertes und ist definitiv einen Besuch wert. Im Gegensatz zum hektischen Malta geht es auf Gozo eine Spur gemächlicher zu – die Inselbewohner lassen ihre Häuser unabgeschlossen und die Atmosphäre ist ruhig und idyllisch.

Auf der Insel selbst hat man die Qual der Wahl – Wanderungen, ausgiebige Strandbesuche und kulturträchtige Sehenswürdigkeiten sind möglich. Uns haben besonders die vielen Wanderwege an den atemberaubenden Steilküsten beeindruckt. Die Insel ließe sich sogar in mehreren Tagesetappen umrunden, wir haben uns für eine Tageswanderung entschieden, die wunderschön war. Einfach immer an der Küste entlang, ab und zu ins kristallklare Meer hüpfen und nach Lust und Laune schnorcheln. Könnte das Leben schöner sein?

Altstadt

Die Hauptstadt der kleinen Insel ist Victoria, wo du einige hübsche Kirchen und einen schönen Ortskern findest. Uns haben die Straßen vom kleinen Ort Xlendi nach Victoria irgendwie an eine Westernstadt erinnert – wir waren zwar noch nie in einer, aber so stellen wir es uns definitiv vor! 😀

Lass dich einfach durch die ursprünglichen Gassen treiben, stöbere im gemütlichen Fontana Cottage nach schöner Keramik und handgemachten Klamotten und begutachte die prunkvollen Kirchen und die Zitadelle.

Wanderung um Gozo

Als wir uns über Gozo informierten, wurde schnell klar, was wir wollten – an den Steilküsten entlangwandern! Soweit so gut. Auf einer Insel kann man von überall gut loswandern? Joa, da haben wir uns ein bisschen verschätzt. 😀

Ausgerechnet vom Fährhafen Gozo aus war es nicht möglich, um die Insel herumzuwandern. Leider waren wir da von der Fähre aus schon über eine halbe Stunde gelaufen und konnten nicht einfach wieder umdrehen, um einen neuen Startpunkt auszusuchen – wir mussten ja schließlich abends wieder mit der Fähre zurück zur Hauptinsel. 

Also liefen wir ein bisschen ziellos mit Google Maps umher und landeten schließlich, mit einer Portion gehörigen Glücks, auf einem wunderschönen Küsten-Wanderweg. Die leichte Abenddämmerung ließ das Meer glitzern und hüllte die Insel in eine besondere Atmosphäre. Wir waren stundenlang ganz alleine unterwegs und hörten nur das Rauschen des Meeres und Vogelgezwitscher. Ach ja, ab und zu auch mal eine Schrotflinte, da die Einheimischen gerne auf Vögel schießen. Absolut nicht cool, aber wohl sowas wie ein „Volkssport“. Also schön aufpassen – wir haben uns höllisch erschrocken. 😀 Immer weiter an der Küste entlang, vorbei an alten Gräbern, Feldern, beeindruckenden Sandsteinformationen und dabei immer das Meer im Blick… bis hin zum Azure Window. Also dem Ehemaligen. Es ist ja leider vor einigen Jahren aufgrund eines Unwetters eingestürzt.

Länge: Etwa 15 km

Dauer: etwa 3 Stunden (mit ausgiebigen Fotopausen)

Schwierigkeit: Mittel. Der Weg ist teilweise nicht gut ausgeschildert und an manchen Stellen eingestürzt.

Good to know: Der Weg führt ausgerechnet immer dort entlang, wo „private property“ steht. Keine Ahnung wieso das so ist, zumindest haben wir keinen Ärger bekommen. 😀 Beim Azure Window angekommen, könnt ihr dann in den Bus steigen und euch bequem nach Hause fahren lassen.

How to get to?

  • Anfahrt
  • Kosten

Gozo Channel Line

Gozo ist ausschließlich mit der Fähre erreichbar. Es gibt mehrere Fährgesellschaften, aber diese ist mit Abstand die Günstigste.

Hier hat man die Option, als Passagier entweder mit oder ohne Auto einzuchecken. Aufgrund der hervorragenden Busverbindungen auf Gozo entschieden wir uns selbstverständlich gegen die Option mit dem Auto anzureisen.

Startpunkt ist der Hafen Cirkewwa, der nördwestlichste Punkt Maltas. Dieser ist mit zahlreichen Busverbindungen aus nahezu allen Orten direkt erreichbar. 

Die Überfahrt dauert etwa 25 Minuten.

Preise für Hin- und Rückfahrt (Roundtrip)

Erwachsener: 4.56 €

Kind: 1.15 €

Auto mit Fahrer: 15.70 €

Das Ticket kaufst du direkt am Fährhafen Cirkewwa am Schalter. Weitere Informationen und die Abfahrtszeiten findest du auf der Website von Gozo Channel.

Comino

Zwischen Gozo und der maltesischen Hauptinsel liegt mit Comino die kleinste bewohnte Insel des Archipels. Mit einer Mini-Fähre geht es zu dem wunderschönen Fleckchen Erde.

Besonders berühmt ist Comino für die blaue Lagune. Die wunderschöne Einbuchtung mit dem strahlend blauen Wasser sieht wirklich atemberaubend schön aus. Atemberaubend ist aber auch die Masse an Menschen, die sich scharenweise hier an der kleinen Bucht tummelt. Überteuerte Liegen werden vermietet, Partymusik dröhnt lautstark aus den Boxen und Alkohol wird literweise vor den vielen Cocktailbars aus aufgeschnittener Ananas geschlürft.

Wesentlich schöner ist der Rund-Wanderweg, der sich in und um die Insel schlängelt. Kaum entfernt von der blauen Lagune, befindet man sich plötzlich in einsamer, wunderschöner Natur. Hier findest du wunderschöne, kristallklare Buchten, Steilküsten mit wahnsinnigen Ausblicken und eine abwechslungsreiche Flora und Fauna. 

Länge: Etwa 7 km hin und zurück

Dauer: etwa 2-3 Stunden (mit ausgiebigen Foto- und Schnorchelpausen)

Schwierigkeit: Einfach. Der Weg ist gut begehbar und du hast fast immer einen Blick auf das wunderschöne Mittelmeer.

Good to know: Die Wanderwege sind meist nicht als solche gekennzeichnet und man sieht schnell, dass die Vegetation durch unaufmerksame Besucher bereits zertrampelt und zerstört wurde. Am Besten aufpassen, wohin du läufst und trittst, sei achtsam und erhalte die schöne Insel für weitere Entdecker und Besucher.

How to get to?

  • Anfahrt
  • Kosten

Comino Ferries Co-Op

Comino ist ausschließlich mit der Fähre erreichbar. Es gibt mehrere Fährgesellschaften, je nachdem, ob du von Malta oder Gozo aus startest. 

Startpunkt ist der Hafen Cirkewwa oder Marfa. Wir sind wieder von Cirkewwa gestartet, da es zahlreiche Busverbindungen zum Fährhafen gibt.

Die Überfahrt dauert etwa 25-30 Minuten.

Preise für Hin- und Rückfahrt (Roundtrip)

Erwachsener: 13 €

Kind unter 10 Jahren: 6.50 €

Das Ticket kaufst du direkt am Fährhafen Cirkewwa am Schalter. Weitere Informationen und die Abfahrtszeiten findest du auf der Website von Comino Ferries.

Malta - Where to sleep?

Mellieha - Hotel
Maritim Antonine Hotel & Spa

Wir haben über Urlaubspiraten ein echtes Schnäppchen geschossen und (entgegen unseres sonstigen Reisestils) mal ein Kombipaket aus Flug + Hotel gebucht. Das Hotel war sehr edel, die Zimmer wirklich schön und mit Balkon. Jeden Morgen wurde ein wahnsinniges Frühstücksbuffet serviert, bei welchem wirklich für jeden etwas dabei war. Wir waren sehr zufrieden!

Wie viel kostet es? Wir hatten ein Flug + Hotel-Angebot, weshalb wir den Zimmerpreis nicht bestimmen können. Das Kombiangebot hat pro Person 139 € für eine Woche gekostet (inkl. Frühstück).

Alles zu Fuß erreichbar? Ja, ein Supermarkt ist in 5 Fußminuten erreicht, die Wanderwege starten fast vor der Tür  und eine Bushaltestelle zu allen größeren und kleineren Städten liegt ebenfalls direkt vor dem Hotel.

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Malta - Where to eat vegetarian?

Ta’Randi Restaurant

ab 5 Euro/Gericht

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Entlang der zentralen Straße Melliehas gelegen, unterscheidet sich das Ta’Randi vermutlich nicht signifikant von den vielen Restaurants in der Umgebung. Trotzdem hat es uns im urigen und gemütlichen Restaurant gut gefallen – das Essen war reichhaltig und gut zubereitet. Für 15 Euro erhält man bereits ein 3-Gänge-Menü.

Tipp: Die vegetarische Steinofen-Pizza schmeckt ausgezeichnet.

Pastizzeria

ca. 50 Cent/Teilchen

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Äquivalent zur Pekarna in Südosteuropa, bietet die Pastizzeria viele kleine süße und auch herzhafte Leckereien für einen schmalen Taler. Auf Malta sind die kleinen Buden nahezu an jeder Ecke zu finden. Probier dich einfach durch die verschiedenen Backwaren, es gibt auch viele vegetarische Optionen.

Tipp: Die vegetarischen Pizzen sind zwar sehr fettig, aber super lecker.

Fellini

ca. 2 Euro/Cappuccino

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Das Fellini war für uns die absolute Rettung vor dem Dauerregen in Valletta – ursprünglich also eine Notlösung, hat es uns von innen richtig überrascht. Das italienisch angehauchte Café hat eine Vielzahl an leckeren Kaffeesorten zu bieten. Der Cappuccino war ausgezeichnet und die vielen kleinen Gebäckstücke hätten sicherlich auch super gut geschmeckt.

Tipp: Der Cappuccino.

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